Für entspannte Muskeln und ruhiges Kiefergelenk
Biss entlasten,
Kiefer stabilisieren
Wenn der Biss hakt oder Sie pressen, prüfen wir in der Funktionsdiagnostik Gelenk, Muskulatur und Kontakte. So wird der nächste Schritt klar.
~20%
der Bevölkerung in Deutschland zeigen Bruxismus.
~5 bis 6%
der Erwachsenen in Deutschland haben Schlafbruxismus.
~10%
der Erwachsenen in Deutschland berichten über CMD Schmerzen im letzten Monat.
Funktionsdiagnostik ist die Untersuchung der Kaufunktion. Dabei geht es nicht nur um einzelne Zähne. Wir schauen auf die gesamte Statik im Mund. Also auf Kontakte der Zähne, Bewegungsbahnen des Unterkiefers, die Belastung der Kiefergelenke und die Spannung der Kaumuskeln.
Ziel ist, mögliche Störfaktoren zu finden. Zum Beispiel einen Biss, der einzelne Bereiche überlastet. Oder einen Kontakt, der den Unterkiefer in eine ungünstige Position führt.
Manchmal spielt auch Knirschen oder Pressen eine Rolle, oft unbewusst, oft nachts.
Wichtig: Funktionsdiagnostik ist Diagnostik. Sie ersetzt keine persönliche Beratung und ist nicht automatisch gleichbedeutend mit einer Schienentherapie. Sie ist die Grundlage, um Beschwerden sinnvoll einzuordnen
Entlastung fürs Kiefergelenk
Wir erkennen Fehlbelastungen und schaffen die Basis für mehr Ruhe im Gelenk.
Weniger Muskelverspannung
Überlastete Kaumuskeln lassen sich gezielt entstressen, oft spürbar im Alltag.
Biss wird
nachvollziehbar
Sie verstehen, wo Kontakte stören und warum sich der Biss komisch anfühlt.
Schiene nur
wenn sinnvoll
Keine Standardschiene. Erst Befund, dann Entscheidung, was wirklich hilft.
Sicherere Planung für Zahnersatz
Kronen, Brücken oder Implantate werden funktionell sauber eingebettet.
Schutz vor
Zahnverschleiß
Pressen und Knirschen werden erkannt, damit Zähne weniger Schaden nehmen.
Strukturiert und
gut planbar
Die Untersuchung läuft Schritt für Schritt und bleibt für Sie transparent.
Langfristig stabiler
durch Kontrolle
Mit Verlaufskontrollen merken wir früh, wenn sich Belastungen wieder aufbauen.
Damit Sie genau wissen, was wir prüfen und wie wir zu einer belastbaren Einschätzung kommen, läuft die Funktionsdiagnostik bei uns strukturiert ab. Wir betrachten das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur. So wird klar, woher Beschwerden kommen können und welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sind. Sie gehen mit einem Plan raus, der zu Ihrem Befund passt.
Sie schildern Beschwerden und Auslöser. Wir klären Knirschen, Stress, frühere Behandlungen und Ihr Ziel. Dazu fragen wir nach Schmerzverlauf, Auslösern und Alltagssituationen.
Wir prüfen Kiefergelenke, Kaumuskeln und Bewegungen. Druckschmerz, Knacken und Einschränkungen werden dokumentiert. Auch typische Zeichen von Überlastung prüfen wir gezielt und nachvollziehbar.
Wir kontrollieren, wie Ihre Zähne zusammenkommen. Kontakte und Störkontakte machen wir sichtbar und sichern sie für die Planung. Wenn sinnvoll, ergänzen wir das durch Abformung oder digitale Erfassung.
Sie bekommen eine klare Einordnung und Optionen. Je nach Befund planen wir Entlastung, Schiene oder weitere Schritte. Wir erklären Prioritäten, Ablauf und was Sie selbst konkret unterstützen können.
Damit die Funktionsdiagnostik nicht nur ein Termin bleibt, sondern Ihnen im Alltag wirklich hilft, zählen vor allem diese vier Bausteine. Sie unterstützen die Entlastung von Kiefergelenken und Muskulatur und machen Ergebnisse besser planbar.
Kiefer in Ruheposition bringen
Achten Sie tagsüber auf Entlastung. Lippen locker, Zunge entspannt, Zähne ohne Kontakt. Diese kleine Umstellung senkt Dauerbelastung und kann Beschwerden beruhigen.
Schiene konsequent tragen und korrekt reinigen
Wenn eine Schiene geplant ist, zählt Konsequenz. Tragen Sie sie wie empfohlen und reinigen Sie sie täglich mit Bürste und milder Seife. So bleibt sie hygienisch, stabil und gut passend.
Muskulatur beruhigen und Beweglichkeit unterstützen
Wärme kann verspannte Kaumuskeln lockern. Sanfte Übungen nach Anleitung unterstützen die Beweglichkeit. Bei Bedarf ergänzen wir das mit Physiotherapie oder manuellen Techniken.
Belastungen erkennen und gezielt reduzieren
Vermeiden Sie Dauerstress für den Biss, zum Beispiel Kaugummi oder harte Snacks. Auch Stress spielt oft mit rein. Wir definieren konkrete Trigger und passende Gegenmaßnahmen für Ihren Alltag.
Am Anfang steht eine saubere Einordnung Ihrer Symptome. Wir erfassen, wann Beschwerden auftreten, wo sie sitzen und wie sie sich verändern. Wichtig sind auch Auslöser wie Kauen, Gähnen, lange Gespräche, Sport, Schlaf oder eine neue Füllung. Viele Beschwerden klingen ähnlich, haben aber unterschiedliche Ursachen. Mal steht die Muskulatur im Vordergrund, mal das Kiefergelenk, mal sind es Bisskontakte. Mit der Funktionsdiagnostik bringen wir Struktur rein und legen fest, was zuerst angegangen wird. Das verhindert unnötige Maßnahmen und macht den nächsten Schritt planbar.
Wir prüfen systematisch, wie Ihr Kausystem arbeitet. Dazu gehören die Bewegungsabläufe des Unterkiefers, die Belastbarkeit der Kaumuskulatur und Zeichen von Überlastung. Wir tasten relevante Muskelbereiche ab und prüfen, ob Druckschmerz, Verhärtungen oder typische Spannungspunkte auffallen. Am Kiefergelenk achten wir auf Geräusche, Bewegungsqualität und Abweichungen beim Öffnen. Zusätzlich beurteilen wir, wie die Zähne in Ruhe und in Bewegung Kontakt haben. Ziel ist ein nachvollziehbarer Funktionsstatus, der erklärt, warum Beschwerden entstehen können und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Nicht jeder Befund braucht zusätzliche Technik. Wenn wir eine Behandlung besonders genau planen müssen, kann eine instrumentelle Funktionsanalyse ergänzen. Das ist zum Beispiel sinnvoll bei umfangreichem Zahnersatz, bei wiederkehrenden Beschwerden trotz erster Maßnahmen oder wenn eine Kieferposition reproduzierbar festgelegt werden soll. Solche Schritte liefern mehr Planungssicherheit, weil Kontakte, Bewegungen und Kieferrelation kontrolliert nachvollzogen werden können. Leitlinien definieren dafür klare Ziele, damit der Umfang fachlich begründet bleibt und Sie nur das bekommen, was Ihrem Befund wirklich hilft.
Notieren Sie die wichtigsten Punkte in zwei Minuten. Seit wann bestehen die Beschwerden, wo genau sitzen sie, wie stark sind sie und wie lange halten sie an. Ergänzen Sie typische Situationen wie morgens nach dem Aufstehen, nach Stress, beim Kauen oder bei langem Sprechen. Hilfreich sind auch Hinweise wie Druck im Kiefer, Müdigkeit in den Kaumuskeln, Knacken, eingeschränkte Öffnung oder Schmerzen beim Abbeißen. Wenn Sie Medikamente nehmen oder bereits Behandlungen hatten, reicht eine kurze Notiz dazu.
Bringen Sie vorhandene Unterlagen mit, wenn Sie sie haben. Dazu zählen Röntgenbilder, Arztberichte, Infos zu Schienen, Physiotherapie und zu neuem Zahnersatz oder frischen Füllungen und Kronen. Das spart Zeit und macht die Beurteilung sicherer. Teilen Sie außerdem relevante Gewohnheiten mit, zum Beispiel Pressen oder Knirschen, häufiges Kaugummi, harte Snacks oder langes Arbeiten am Bildschirm mit Anspannung. Auch Schlaf, Stressphasen und Sport können eine Rolle spielen. So können wir Befunde besser einordnen und Maßnahmen passgenauer planen.
Bei uns sind Sie in guten Händen, wenn sich der Biss nicht stimmig anfühlt, der Kiefer knackt oder die Muskulatur dauerhaft unter Spannung steht. In der Funktionsdiagnostik prüfen wir das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur, erklären Befunde verständlich und leiten einen klaren Plan ab. Ob Schiene, Entlastung oder Zahnersatzplanung, wir gehen vorausschauend vor, damit es sich ruhig anfühlt und stabil bleibt.
Funktionsdiagnostik in Meppen
Zur Funktionsdiagnostik gehören in der Regel ein strukturiertes Gespräch zu Beschwerden und Auslösern, eine klinische Prüfung von Kaumuskulatur, Kiefergelenken und Bewegungen sowie eine Biss und Kontaktprüfung in Ruhe und Bewegung. Je nach Befund kann das durch weitere Verfahren ergänzt werden, wenn es für die Planung wirklich nötig ist.
Wir erfassen Ihre Symptome, prüfen Muskulatur und Kiefergelenke klinisch und schauen, wie die Zähne zusammenarbeiten. Ziel ist eine nachvollziehbare Einordnung, ob eher muskuläre Überlastung, Gelenkthemen oder Bisskontakte im Vordergrund stehen, damit die nächsten Schritte fachlich begründet sind.
Gute Mundhygiene, regelmäßige Zahnarztbesuche und sorgfältige Planung sind entscheidend, um das Risiko von Komplikationen wie Infektionen zu minimieren.
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Die klinische Funktionsanalyse wird häufig nach GOZ Nr. 8000 abgerechnet. Je nach Steigerungsfaktor liegt diese Position zum Beispiel bei 28,12 Euro (1,0 fach), 64,68 Euro (2,3 fach) oder 98,42 Euro (3,5 fach). Wenn zusätzlich eine instrumentelle Funktionsanalyse für Planung und Kieferrelationsbestimmung sinnvoll ist, kommen weitere Leistungen hinzu. Vor Beginn bekommen Sie eine transparente Einschätzung, was in Ihrem Fall geplant ist.